Einleitung
HIPOLE Jena ist ein Forschungsinstitut in Jena Deutschland Kluge Wissenschaftler arbeiten dort an völlig neuen Ideen für saubere grüne Energie HIPOLE steht für Helmholtz Institut für Polymere in Energieanwendungen Das Hauptziel des Instituts ist die Entwicklung besserer umweltfreundlicherer Energiespeichersysteme und Solarzellen auf Basis spezieller Kunststoffe, sogenannter Polymere
Warum gibt es HIPOLE Jena?
HIPOLE Jena wurde am 1. Juli 2023 offiziell gegründet Es hat seinen Sitz in der Nähe der Universität Jena und des Helmholtz Zentrums Berlin
Ziel ist es die Energiewende zu beschleunigen also den Übergang von fossilen Brennstoffen zu sauberen Energiequellen
Das Team von HIPOLE Jena möchte Materialien entwickeln, die nicht nur sicher und erschwinglich sondern auch gut für unsere Umwelt sind
Das Institut wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Land Thüringen mit bis zu 5,5 Millionen Euro pro Jahr gefördert
Bis 2028 sind zusätzliche 10 Millionen Euro für Infrastruktur und Ausstattung vorgesehen
Wer steht hinter HIPOLE Jena?
Leitungsteam
Prof Dr. Ulrich S. Schubert ist Gründungsdirektor von HIPOLE Jena Er ist zudem Professor an der Universität Jena
Prof Dr. Yan Lu ist stellvertretende Direktorin Sie forscht sowohl in Jena als auch am Helmholtz Zentrum Berlin
Weitere Teammitglieder
Zum Institut gehören zahlreiche Experten und Spezialisten darunter
Prof Dr. Ivo Nischang, Experte für Redox Flow Batterien
Prof Dr. Doreen Mollenhauer, Expertin für Simulation und Modellierung
Mehrere Projektmanager Forscher und Verwaltungsmitarbeiter sorgen für einen reibungslosen Ablauf des Institutsbetriebs
Wo befindet sich HIPOLE Jena?
HIPOLE Jena befindet sich in der Lessingstraße 12 14 in Jena
Es ist Teil des neuen CEEC Jena II Campus dem Zentrum für Energie- und Umweltchemie das im April 2024 eröffnet wird
Die Einrichtung verfügt über moderne Labore und Geräte und ist somit ein idealer Ort für die Erforschung von Energiematerialien und Polymeren
Woran forscht HIPOLE Jena?
Das Institut konzentriert sich auf fünf Forschungsschwerpunkte
- Polymer Redox-Flow Batterien
Diese Batterien speichern Energie in flüssigen Lösungen
HIPOLE Jena entwickelt Systeme die kunststoffähnliche Polymere anstelle von seltenen oder schweren Metallen verwenden und dadurch umweltfreundlicher sind
- Polymer Dünnschichtbatterien
Diese kleinen leichten und flexiblen Batterien eignen sich ideal für Wearables wie intelligente Kleidung elektronische Pflaster oder winzige Sensoren
- Perowskit-Solarzellen mit Polymeren
Perowskit ist ein leistungsstarkes Material das Sonnenlicht in Strom umwandelt.
HIPOLE Jena möchte diese Solarzellen durch das Hinzufügen von Polymerschichten verbessern um ihre Lebensdauer und Leistung zu verlängern.
- Selbstheilende Materialien
Einige Materialien am HIPOLE Jena können sich im Schadensfall selbst reparieren
So kann beispielsweise eine beschädigte Batterie ihre Funktion wiederherstellen ohne dass sie ausgetauscht werden muss
- Nachhaltige Chemie
Wissenschaftler entwickeln Polymere aus erneuerbaren Quellen wie Kohlendioxid (CO₂).
Ziel ist es schädliche Kunststoffe (wie Fluorpolymere) durch sicherere und umweltfreundlichere Alternativen zu ersetzen
Wie funktioniert HIPOLE Jena?
HIPOLE Jena nutzt Hightech-Labore mit Robotern und computergesteuerten Experimenten
Forscher nutzen künstliche Intelligenz (KI) um vielversprechende neue Materialien schnell zu entdecken und zu testen
Das Institut arbeitet eng mit der Universität Jena und dem Helmholtz Zentrum Berlin zusammen um Wissen und Werkzeuge auszutauschen
Warum ist das für uns wichtig?
Viele herkömmliche Batterien verwenden seltene und teure Metalle
HIPOLE Jena versucht diese Metalle durch Polymere zu ersetzen die günstiger, nachhaltiger und einfacher herzustellen sind
Da die Welt zunehmend auf erneuerbare Energien umsteigt benötigen wir bessere Solarzellen und Energiespeicher
HIPOLE Jena trägt dazu bei eine Zukunft zu gestalten, in der saubere Energie für alle verfügbar ist
Wer arbeitet bei HIPOLE Jena?
Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler darunter Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdoktorandinnen und Postdoktoranden arbeiten an hochaktuellen Themen
Technische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen bei der Einrichtung und Durchführung von Experimenten in den Laboren
Verwaltungsteams kümmern sich um Finanzen, Personalbeschaffung und den Betrieb
Stellenangebote
Häufig sind offene Stellen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Technikerinnen und Techniker Studierende und Praktikantinnen und Praktikanten verfügbar
Zu den Zusatzleistungen gehören 30 Tage Urlaub, Weiterbildungsmöglichkeiten Fahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel und die Möglichkeit zur Fernarbeit
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Ein weiteres Thema zum Lesen: Gerstenkorn Auge Ansteckend
Was gibt es Neues bei HIPOLE Jena?
Im Juni 2025 veröffentlichte die Zeitschrift CHEManager einen Artikel über die Fortschritte von HIPOLE Jena
Im Juli 2025 wurden mehrere neue Teammitglieder vorgestellt darunter Dr. Gharakhloo und Dr. Nagler
Im Oktober 2024 haben Forscher von HIPOLE Jena an einer neuen Publikation zur organischen Batterietechnologie mitgewirkt
Wie sieht die Zukunft aus?
Bis 2028 plant HIPOLE Jena eine weitere Expansion: mehr Labore mehr Teammitglieder und fortschrittlichere Werkzeuge